Weihnachten 2007, nach 7 langen Jahren war es soweit, unsere Kinder waren
alt genug und wollten endlich eine Rennbahn (natürlich musste ich dies
ein wenig beeinflussen:-). Voller Elan und Tatendrang studierte ich
wochenlang sämtliche Spielzeug-Kataloge bis ich mich schliesslich für
eine Carrera Go entschied.
Gesagt getan kauften wir also eine Carrera Go mit 12m Streckenlänge.
Da ich nicht bis Weihnachten warten konnte überzeugte ich meine Frau,
dass ich diese unbedingt zu erst testen muss, "schliesslich will man ja
nicht riskieren dass etwas defekt sein könnte und die Kinder
letztendlich noch enttäuscht sind". Mit diesem unschlagbaren Argument
sah auch Sie die Notwendigkeit und so stand einer ersten Testfahrt
nichts mehr im Weg.
Das Feeling war einfach der Hammer. Ich konnte kaum mehr aufhören, ich
fühlte mich 30 Jahre jünger. Am Weihnachtsabend war es dann endlich
soweit. Meine Kinder bekamen die lang ersehnte Rennbahn und die heissen
Rennen konnten starten.
Das Schicksal:
…meinte es jedoch nicht gut mit (meiner) der Rennbahn. Durch ein
Missgeschick nämlich landete unser Sohn ein paar Tage nach Weihnachten
frontal und mit vollem Körpereinsatz auf dem neuen Looping...welchen diesen
zerstörte und mich zum kochen brachte!
Um solche Unfälle zu vermeiden sagte ich zu meiner Frau „Die Bahn muss
weg vom Boden und auf eine Brett, dann kann so was nicht mehr
passieren“! Als (meistens) vernünftig denkende Frau stimmte Sie diesem
ausgezeichneten Vorschlag bei. Der Grundstein für unser neues Hobby war
gelegt…
Die erste Bahn:
Inspiriert durch Zahlreiche Websites kam nämlich die Idee auf anstelle
einer Modelleisanbahnanlage eine Carrerarennbahnanlage zu bauen.
Mit Hilfe von geeigneten „Streckenplanern“, Ideen von anderen Bahnen und letztendlich eigener Inspiration ist
die Swiss Carrera Go Power entstanden.
Nach mehren Ausbaustufen hatte diese eine Streckenlänge von
36m (erste
Version hatte 25m. nach "Erweiterung
1" 30m) sowie viele Features wie Boxengasse mit Elektrischen-Weichen,
Beleuchtung, Wüsten-Rally-Parkour, NASCAR-Teil mit Steilwandkurve und
elektronischen
Zeitmessung. Die
Bahn war ein Hit und wir hatten viele tolle Rennen darauf.
Die zweite Bahn
oder der Umstieg in eine neue Dimension:
Kaum war die letzte Erweiterung der Go Bahn fertig meinte es dass
Schicksal wieder nicht gut (oder eben doch gut :-). Durch meinen Virus
hatte ich nämlich auch die Nachbarschaft infiziert, diese bauten jedoch
keine Go sondern eine Carrera Digital 132. Neidlos musste ich zugeben,
dass verglichen zu der Go die Digi 132 um Welten besser ist. Alleine der
grössere Massstab von 1:32 sowie die vielen Digital-Funktionen (bis zu 6
Fahrzeuge gleichzeitig, tanken, spurwechsel, Brems/Speed-Kontrolle,
etc.) sind einfach der Hammer.
Nach reichlicher Überlegung und schweren
Herzens entschied ich mich für einen Umstieg, trennte mich also von
meiner Go und begann mit der Planung und Realisierung der Swiss Carrera
Digi Power. Dabei konnte ich enorm von den Erfahrungen und Fehlern beim
Bau der ersten Bahn profitieren. Z.B. ist die neue Digital Bahn modular
aufgebaut, daher die Gestaltung wurde nicht mehr fest auf der
Grundplatte verklebt, sondern quasi als einzelnen Dioramen angefertigt.
Diese lassen sich nun nach belieben ein und ausbauen (siehe auch Fotos)
und die Bahn kann daher jederzeit umgebaut werden.
Nach ca. einem Jahr Bauzeit ist eine Bahn
von Insgesamt 29m entstanden, reichhaltig gestaltet mit grossem
Boxen-Gebäude, Tribünen und viel Deko -> der Spass Faktor ist somit
nicht nur fahrerisch sondern auch optisch garantiert!
Eindrücke und Bilder der
neuen Swiss Carrera Digi Power
einige wenige Fotos
vom Bau
Eindrücke der neuen
Bahn
Eindrücke
und Bilder der ehemaligen Swiss Carrera Go Power